Grüner Appell zu „Bruchköbel steht auf“: Abstand halten, in jedem Sinne!

Bruchköbel, 14. März 2021

Presse-Information 2021-09 als PDF

Am kommenden Sonntag soll in Bruchköbel-Roßdorf der zweite Spazierganz „für die Wiederherstellung unserer Rechte“ stattfinden. Die Grünen haben zu dieser Veranstaltung eine klare Position: „Wie es sich unter Corona-Bedingungen gehört: Abstand halten, in jedem Sinne!“ 

Die Grünen haben wenig Verständnis für die Grundhaltung der Initiatoren von „Bruchköbel steht auf“, da diese die demokratisch legitimierten und vorübergehend ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie in Frage stellen. Diese Maßnahmen sind zwar nicht fehlerfrei, die Grünen halten sie aber grundsätzlich für richtig und angemessen. Gegen diese Einschränkungen friedlich protestieren zu können, ist für die Grünen ein hohes demokratisches Gut.

„Den Organisatoren, die sich selbst als ‚lupenreine Demokraten‘ bezeichnen (womit sie sich übrigens in eine Linie mit dem russischen Präsidenten Putin stellen), muss spätestens seit ihrem ersten Spaziergang bewusst sein, mit wem sie sich da eingelassen haben, welche Geister sie da riefen“, stellt Uwe Ringel fest, Ortsverbandsvorsitzender der Grünen. „Wir fordern die Organisatoren auf, sich nicht naiv zu stellen, sondern sich klar gegen rechtextreme Vereinnahmung zu positionieren und entsprechende Gruppierungen zumindest für unerwünscht zu erklären. Abstand halten ist auch hier das Gebot der Stunde!“ Sonst wird, so die Grünen, aus einem Spaziergang schnell ein brauner Marsch.

Die Grünen bedauern, dass es nicht gelungen ist, alle demokratischen Parteien in Bruchköbel zu einer gemeinsamen Stellungnahme zusammenzubringen.

Pressekontakt:
Klaus Linek

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