Grüne Bruchköbel: Umwelt schützen – Gleich das Original wählen

–    Waldgesundheit, Klimaschutz und Erholungswert fördern

–    Blühstreifen bieten was fürs Auge und die Tierwelt

Bruchköbel, 9. März 2021

Presse-Information 2021-07 als PDF

Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, so Bündnis 90/Die Grünen, dass es ohne eine starke grüne Fraktion in Bruchköbel keine spürbaren Fortschritte in Richtung Umweltschutz und Klimaschutz geben wird.

„Die Veränderungen, die die Grünen in zähen jahrelangen Verhandlungen für die Waldwirtschaft durchgesetzt haben, machen das deutlich“, stellt Uwe Ringel, Ortsverbandsvorsitzender der Grünen, fest. „Dadurch wird in Zu-kunft mehr CO2 im Wald gehalten und belastet weniger die Umwelt.“ Denn nur Bäume, die sehr lange im Wald bleiben, haben einen nennenswerten Effekt für den Klimaschutz, die konventionelle Waldbewirtschaftung kann das nicht bieten. Zudem ist dieser Richtungswechsel wichtig für die Wald-gesundheit, denn längst ist klar, dass in Zeiten immer ausgeprägterer som-merlicher Trockenheit eine Waldbewirtschaftung mit Monokulturen nicht mehr geht. Auch bieten nur ältere Bäume allen Waldbewohnern angemes-senen Lebensraum, so dass die Artenvielfalt erhalten bleibt und echtes Le-ben im Wald eine Chance hat. Der Erholungs- und Freizeitwert für die Bruchköbeler Bürgerinnen und Bürger ist da noch gar nicht eingerechnet.

Das Schwimmbad wird auf grüne Initiative hin mit Biogas geheizt. Auch wenn diese Übergangstechnologie mittelfristig von noch umweltschonende-rer Energieerzeugung ersetzt werden muss, so hilft das zurzeit ganz konkret dem Klima und schont die Kasse Bruchköbels, denn die Energiekosten ha-ben sich dadurch halbiert.

Sicherlich haben sich viele Spaziergängerinnen und Spaziergänger an den Blühstreifen erfreut, die im vergangenen Jahr erstmals auch in der Bruch-köbeler Gemarkung in größerem Umfang zu sehen waren. Sie werden auf Initiative der Grünen von der Stadt Bruchköbel gefördert. Zusammen mit dem Verbot bestimmter Pestizide auf Flächen der Stadt Bruchköbel wird hier ein wertvoller Beitrag zum Naturschutz geleistet.

Die vom damaligen grünen Ersten Stadtrat Uwe Ringel begonnene und noch immer weiter fortschreitende Renaturierung des Krebsbaches schützt die lokale wertvolle Tier- und Pflanzenwelt. Nebenbei ist sie ein effektiver Beitrag zum Hochwasserschutz, was sich gerade in den letzten Wochen wieder deutlich gezeigt hat. Auch als Naherholungsgebiet für die Menschen haben die Krebsbachauen mit ihren Storchennestern viel gewonnen.

„Die Grünen stehen als einzige Partei in Bruchköbel für eine konsequente Klimawende mit einer Ausbau der Infrastruktur für E-Mobilität, für den Vor-rang von Rad- und Fußverkehr und die Umsetzung von modernsten klima-schützenden Techniken in neuen Baugebieten – um nur einige Schwerpunk-te zu nennen“, sagt Ringel.
Die Grünen möchten, dass verstärkt Fördermittel eingeworben werden, um die naturnahe Landwirtschaft zu stärken und auszubauen und die lokale Vermarktung von Lebensmitteln auszubauen. „Denn wir Konsumenten wol-len naturschonend angebaute und gesunde Produkte und das funktioniert am besten im direkten Austausch zwischen Hersteller und Verbraucher“, ist Ringel überzeugt.

Alle Parteien haben sich inzwischen den Umweltschutz auf die Fahnen ge-schrieben – kein Wunder, finden die Grünen. Denn die Themen Umwelt-schutz und Klimaschutz sind die Zukunftsthemen, die nach Corona wieder den politischen Diskurs bestimmen werden. Dennoch lehnten die Fraktionen von CDU, SPD und FDP im aktuellen Haushalt Maßnahmen zum Klima-schutz ab. Die Grünen nehmen das als Beispiel, dass Worte und Taten hier nicht zueinander passen.

„Es kann allen Wählerinnen und Wählern klar sein, dass Naturschutz, Kli-maschutz und eine naturnahe Land- und Forstwirtschaft nur mit dem Origi-nal, mit starken Grünen eine Chance auf Umsetzung haben – deshalb Grün wählen!“, appelliert Uwe Ringel abschließend.

Pressekontakt:
Klaus Linek

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