Grüne Bruchköbel: Radverkehr weiter fördern

Bruchköbel, 06.09.2020

Presse Information 2020-07 als PDF.

Einbahnstraßen in Bruchköbel für Radfahrer gegen die Fahrtrichtung freigeben: Das hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Herbst 2019 beantragt. Jetzt hat der Fahrradbeauftrage der Verwaltung in der letzten Sitzung des Bauausschusses ein Konzept vorgelegt, das überzeugt: Die Mehrzahl der 16 Einbahnstraßen in der Stadt könnten mit geringem Aufwand sofort für das Fahrradfahren in beide Richtungen freigegeben werden, die verbleibenden perspektivisch auch. Anstatt den zustimmungsfähigen Vorschlag der Verwaltung direkt zur Abstimmung in der Stadtverordnetenversammlung zu geben, entschieden sich die konservativen Parteien BBB und CDU für den Verbleib im Ausschuss und damit für die Verzögerung. „Diese Entscheidung ist für uns schwer nachvollziehbar. Was bei unzähligen Straßen in Frankfurt längst umgesetzt ist, kann bei 16 Einbahnstraßen hier im Ort nicht unmöglich sein. Wir gehen fest davon aus, dass unsere Idee und die praktikablen Vorschläge der Verwaltung bis zum Frühjahr umgesetzt werden können“, gibt sich der grüne Fraktionsvorsitzende Uwe Ringel überzeugt.

Die Grünen begrüßen, dass der Radverkehr im Magistrat offenbar inzwischen einen höheren Stellenwert gewonnen hat. Sie werden aber auch weiterhin Treiber bei diesem grünen Kernthema bleiben. Ob brauchbare Fahrrad-Abstellmöglichkeiten in der Stadt, Ladestationen für E-Bikes oder der – besonders für die vielen nach Hanau pendelnden Schüler wichtige – sichere Radweg nach Hanau steht für sie weit oben auf der Agenda. Zur anstehenden Stadtverordnetenversammlung haben sie einen weiteren Antrag eingebracht, mit dem Radfahrer an der Ampelanlage Hauptstraße/Bahnhofstraße gegenüber dem Autoverkehr einen „Startvorsprung“ erhalten sollen. „Der Radverkehr in Bruchköbel muss vorankommen – Schritt für Schritt, oder besser: Pedalumdrehung für Pedalumdrehung“, meint Uwe Ringel.

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