Uwe Ringel
Erster Stadtrat
24.03.55
Fritz Schubert Ring 11
uweringel@web.de
Am 26. September 2006 wählte die Stadtverordnetenversammlung Uwe Ringel (51) zum Ersten Stadtrat. Seine politische Laufbahn in Bruchköbel begann vor 15 Jahren, als er sich 1991 für eine aktive Mitarbeit bei Bündnis 90/Die Grünen entschied. Von 1996 bis 2006 war er für die Grünen Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, seit 1997 führte er die Fraktion als Vorsitzender.
1983 übernahm Uwe Ringel Teile des Taxibetriebes der Schwiegereltern.
Noch im gleichen Jahr wurde er in den Aufsichtsrat der Taxi Dienst Hanau Stadt und Land e. G.
gewählt, dessen Vorsitzender er von 1984 bis zu seinem Wechsel in den Vorstand im Jahr 1994
war. 1996 zum geschäftsführenden Vorstand gewählt, hatte er diese Funktion bis zur Überführung
der Hanauer in die Frankfurter Taxigenossenschaft inne.
In seinem Amt als Vorstand hat sich Uwe Ringel gewerbepolitisch stark engagiert.
Als Mitglied des Kreisverkehrsbeirates des Main-Kinzig-Kreises wirkte er an der
Erstellung des 1. und 2. Regionalverkehrsplanes mit. Im Verkehrsausschuss der Stadt Hanau
hat er an der Erstellung des 1. Lokalen Nahverkehrsplans der Stadt Hanau mitgewirkt.
Ringel gehört dem erweiterten Vorstand des Deutschen Taxi- und Mietwagenverband e.V. (BZP) an.
Seit 2000 ist er Vorstand des Landesverbandes Fachverband PKW-Verkehr Hessen e.V.
1971 gehörte Uwe Ringel zu den Gründungsmitgliedern der Aktionsgemeinschaft Bruchköbel für
ein selbst verwaltetes Jugendzentrum (AGB), im Januar 1977 wurde er in den ersten
Jugendzentrumsrat der Stadt gewählt.
Seinen Zivildienst leistete Ringel 1975/76 im Altenheim an der Hauptstraße in Bruchköbel
und im Rahmen einer Unesco-Aktion für kurdische Flüchtlinge aus dem Iran in Büdingen.
1983 gründete er zusammen mit anderen Eltern die erste Krabbelstube in Bruchköbel, die
im heutigen Feuerwehrgerätehaus Niederissigheim ihren Platz fand.
Nach der Wende unterstützte er 1990 die politische Arbeit des Neuen Forums in Halle
durch eine Sammelaktion mit Druckmaschinen und Papier.
Uwe Ringel wurde am 24. März 1955 in Stuttgart geboren, seit 1971 ist er Bruchköbeler Bürger.
Seine schulische Ausbildung schloss er 1975 mit dem Abitur an der Karl-Rehbein-Schule in Hanau
ab.
Seit 1979 ist Ringel mit seiner Frau Christine Hornung verheiratet.
Ihre gemeinsamen Kinder Simon und Valentin sind 1980 und 1983 geboren.
Seine privaten Interessen gelten Oldtimern und Veranstaltungen rund um diese Liebhaberei.
Er sammelt Taximodelle und Modellautos bestimmter Marken. Mit Freuden wandert er gerne
auch im Spessart. Ausgleich und Entspannung findet er bei Arbeiten an seinem Haus und im
Garten.
Edwin Jessl
Magistratsmitglied
Oberstudienrat
03.07.50
Troppauerstr. 11
EJessl@t-online.de
Ich unterrichte Wirtschaftslehre, Rechnungswesen, Mathematik an einer kaufmännischen
Berufsschule in Offenbach (Theodor-Heuss-Schule).
Seit 1979 bin ich Mitglied bei den Grünen und seit 7 Jahren ehrenamtlicher Stadtrat.
Schwerpunkt meiner politischen Arbeit ist die Wirtschaftspolitik. Deshalb werde ich
mich dafür einsetzen, dass endlich wieder ein ausgeglichener Verwaltungshaushalt
erreicht wird, dass der Schuldenanstieg gestoppt und die Schulden abgebaut werden.
Auch in Bruchköbel sind innovative Ideen zum umweltverträglichen Umgang mit der uns
zur Verfügung stehenden Energie nötig. Deshalb werde ich mich für eine städtische
Förderung von Energiesparmaßnahmen und finanzielle Unterstützung bei der Einrichtung
von Solaranlagen einsetzen.